ohne Beteiligung beendet

Städtebauliche Planungswerkstatt für das Areal der Alten Tabakfabrik

Konzeption eines Strukturplans

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ThemaStadtplanung und Bauen
Zeitraum19. Januar 2023 bis 20. Januar 2023
Zielgruppealle interessierten Personen
StadtteilGrünwinkel

Städtebauliche Planungswerkstatt für das Areal der Alten Tabakfabrik

Das Areal der Alten Tabakfabrik wurde als Schlüsselgrundstück für die strategische Entwicklung des Gewerbegebietes Grünwinkel identifiziert. Durch seine Weiterentwicklung und die damit verbundenen neuen Nutzungen wird es nicht nur einen besonderen Einfluss auf den Standort selbst ausüben, sondern hat das Potential, dem gesamten Gebiet zu einer maßgeblichen Aufwertung zu verhelfen.

Auf Basis der Leitbildwerkstatt  – die im Mai letzten Jahres stattgefunden und ein Leitbild für den weiteren Prozess definiert hat – werden im nächsten Schritt in einer zweitägigen Planungswerkstatt von 19.-20. Januar 2023 die städtebaulichen Rahmenbedingungen erarbeitet.

Das Zielder Planungswerkstatt ist die Konzeption eines Strukturplans, der Grundaussagen zur weiteren räumlichen Entwicklung des Areals trifft.

Zu den verschiedenen Themenfeldern, die im Rahmen der Planungswerkstatt bearbeitet werden, gehören beispielsweise der künftige Umgang mit dem Gebäudebestand und möglichen baulichen Erweiterungen und der damit verbundenen Frage, welche Baumasse das Areal insgesamt verträgt. Diskutiert wird auch über die künftige Nutzung der großzügigen Frei- und Grünflächen, für die im Zuge dessen auch ein sinnvolles Wegekonzepte in und durch das Areal überlegt werden soll. Ein ebenso wichtiger Baustein ist die Herstellung sinnvoller Bezüge und Verflechtungen mit der angrenzenden Nachbarschaft und der generellen Anbindung in das Quartier sowie an den Westbahnhof. Auch Verbesserungen in der langfristigen Verkehrsplanung sowie Vorschläge für entsprechende Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen für die Gebäude und Freiräume sind Teil der zu bearbeitenden Aufgabenstellung der Planungswerkstatt.

Unter der Moderation von Prof. Dr. Martina Baum (Universität Stuttgart, Leitung Städtebau-Institut) werden vor Ort Vertreterinnen und Vertreter der Planungsbüros berchtoldkrass space&options (Karlsruhe), BeL (Köln), Studio Vulkan (Zürich) und Salewski Nater Kretz (Zürich) gemeinsam an der Konzeption des Strukturplans arbeiten.

Unterstützt werden die Teilnehmenden in der ersten Arbeitsphase durch eine Expertenrunde. Der Personenkreis setzt sich aus städtischen Kolleginnen und Kollegen sowie Personen externer Institutionen und Vertretungen zusammen, die aufgrund ihrer fachlichen Expertise auf spezifische Rückfragen zu Bestand, Areal und Rahmenbedingungen der Konversion eingehen und wichtige Impulse in die Arbeit einbringen können.

Die Arbeitsweise an der Aufgabenstellung für die Planungswerkstatt ist nicht kompetitiv, sondern kooperativ angelegt. Die gemeinsame Arbeit der Teilnehmenden soll einen bestmöglichen kreativen und produktiven Prozess begünstigen und ausreichend Raum für den Austausch miteinander ermöglichen. Neben der gemeinsamen Diskussion werden auch einzelne Aspekte im Fokus stehen, denen sich die Büros entsprechend ihrer jeweiligen Expertise und Erfahrungen in den Bereichen Städtebau, Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur vertieft widmen werden.

Der Strukturplan wird im weiteren Planungs- und Transformationsprozess eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte der Konversion (z.B. Bebauungsplanverfahren) bilden.

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