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Ihr direkter Draht zum OB

Information und Austausch

ThemaVerwaltung
ZeitraumFortlaufend
Zielgruppealle Einwohnerinnen und Einwohner

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
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    Sie fragen - der OB antwortet

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Phase 1

Sie fragen - der OB antwortet

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offen

Ihre Frage an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup:

Sehr geehrter Herr Dr. Frank Mentrup,

der U-Strab Part der Kombilösung wird in absehbarer Zeit fertiggestellt sein.
Nach all den Jahren Dauerbaustelle in der City fiebern wir dem Betriebsstart richtig entgegen.

Verglichen mit den Infos der Kombilösung Homepage ergeben sich meinerseits noch ein paar Fragen:

- Wann können wir Bürger mit einem aktualisiertem Liniennetzplan rechnen? Jener auf der Homepage der Kombilösung ist schon lange nicht mehr auf dem neusten Stand. Wird es auch eine Reform des Tarifsystems geben?

- Ich habe in den online verfügbaren Dokumenten gesehen, dass der Bahnsteig z.B. am Europaplatz nur 40m lang ist. Die Verbindung in die weitere Kaiserstraße wird es zum finalen Abschluss ja nicht mehr geben, sondern nur noch die Verbindung in Richtung Hbf/ZKM/Kongresszentrum. Sind daher auf diesen Verbindungen nur Bahnen mit einem Zugteil vorgesehen, und entfallen somit die Doppeltraktionen? Wenn ja, warum?

- Laut den online verfügbaren Lageplänen gibt es auch Optionen für unterirdische Zugänge für andere Kaufhäuser. Diese sind dort auch mit einem Vermerk versehen. Ich vermute, es handelt sich um das Elektrokaufhaus am Europaplatz und die Filiale der Bekleidungskette in der Kaiserstraße/Lammstraße. Man hört und liest aber immer nur etwas zu den unterirdischen Zugängen für das Ettlinger Tor Einkaufszentrum, die Postgalerie und den Karstadt. Wieso haben sich manche Unternehmen gegen einen Anschluss entschieden? Und wird es durch einen nachträglichen Umbau eventuell möglich sein, z.B. im Falle eines Neubaus, diesen Zugang einzurichten?


Ich bedanke mich schon einmal recht herzlich für die Zeit, die Sie sich nehmen, denn das ist keine Selbstverständlichkeit!


Mit freundlichen Grüßen
Miguel Otero

Dr. Frank Mentrup

Sehr geehrter Herr Otero,

das Nahverkehrsnetz hat sich in den letzten 25 Jahren höchst dynamisch entwickelt. In diesem Zeitraum haben die kommunalen Verkehrsunternehmen das Netz auch immer wieder den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst, exemplarisch sind hier der Bau der Süd-Ost-Bahn oder die zukünftige Verlängerung der Tramlinie in Knielingen zu nennen.

Der Bau des Karlsruher Stadtbahntunnels bedeutet eine klare Zäsur für den bisherigen Tram- und Stadtbahnverkehr. Durch den Stadtbahntunnel wird sich die Leistungsfähigkeit des Verkehrsnetzes deutlich erhöhen. Im Zuge dieses großen Infrastrukturprojekts wird auch die Linienkonzeption einer Neubewertung unterzogen. Es gibt bereits viele Überlegungen und Konzeptansätze um die Zukunftsfähigkeit des „Karlsruher Modells“ zu sichern bzw. das Netz weiter zu optimieren. Konkrete Ergebnisse einer fachübergreifenden Arbeitsgruppe, die dann auch gegenüber der Öffentlichkeit kommuniziert werden, sind allerdings erst in den kommenden Monaten zu erwarten.

Zur Reform des Tarifsystems: Die Tarifstruktur ist in ihren Grundzügen seit rund 25 Jahren unverändert, deshalb gibt es Überlegungen die Tarifstruktur zu reformieren. Hierzu existieren auch verschiedene Denkmodelle. Diese sollen voraussichtlich im kommenden Frühjahr dem Aufsichtsrat vorgelegt werden. Denn über eine Änderung der Tarifstruktur müssten dann die Gesellschafter des KVV (Stadt- und Landkreise in der Region Karlsruhe) entscheiden.

Für die beiden oberirdischen Bahnsteige auf dem Europaplatz ist im Endzustand eine Länge von jeweils 40 Metern vorgesehen. Das künftige Liniennetz wird darauf Rücksicht nehmen schon alleine dadurch, dass die hochfrequentierten Bahnen mit Doppeltraktion unterirdisch unterwegs sein werden. Insofern werden am Europaplatz überwiegend die Einfachtraktionen halten. Sollte es beispielsweise wegen einer Sperrung des Tunnels aus Servicegründen nötig sein, dass auch Doppeltraktionen auf dem Europaplatz halten, so besteht für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste die Möglichkeit, dank vorheriger Information über die VBK im vorderen Fahrzeug zu fahren und auch am Europaplatz barrierefrei ein- oder auszusteigen.

Zu den unterirdischen Zugängen: Es gibt in der Planung für die Kombilösung drei potenzielle unterirdische Zugänge für drei Einkaufszentren bzw. Warenhäuser. Im Fall des Einkaufszentrums am Ettlinger Tor ist sicher, dass der Zugang aus der Haltestelle heraus weitestgehend zeitgleich mit der Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels - nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Dezember 2020 - geöffnet wird. Bereits beim Bau des Einkaufszentrums waren die Pläne für die Haltestelle bekannt, so dass sich beide Bauherren sehr einfach über den Zugang verständigen konnten. Der Zugang wird im Untergeschoss des ECE sein.

Bei den anderen beiden Zugängen ist die Sache seitens der anzuschließenden Kaufhäuser etwas komplizierter: Die Kombilösung hat in der Haltestelle Lammstraße am Ausgang Lammstraße Süd einen Ausgang vorgesehen und diesen bereits heute so gebaut, dass er nur noch von der Kaufhausseite angeschlossen werden muss - mit der entsprechenden Umbauinvestition durch das Kaufhaus. Das allerdings ist Sache des dortigen Kaufhauses beziehungsweise des Eigentümers der Immobilie. Absichtserklärungen, den Haltestellen-seitig installierten Ausgang auch Kaufhaus-seitig anzuschließen, bestehen - alleine der Zeitpunkt ist offen.

Ähnlich verhält es sich am Europaplatz: Auch hier ist der Anschluss Haltestellen-seitig bereits gebaut. Der Einkaufszentrum-seitige Zugang erfordert jedoch durch den Besitzer der Immobilie einen erheblichen baulichen Eingriff in den historischen Gewölbekeller der ehemaligen Hauptpost. Auch hier besteht eine entsprechende Absichtserklärung des Besitzers, die Investition vorzunehmen. Allerdings ist auch hier der Zeitpunkt unklar und wohl nicht zur Inbetriebnahme der Kombilösung zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Frank Mentrup

02.10.18, 14:19, Zustimmungen , 0 Kommentare

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