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Ihr direkter Draht zum OB

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ThemaVerwaltung
ZeitraumFortlaufend
Zielgruppealle Einwohnerinnen und Einwohner

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Ihre Frage an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup:

Ausbau Karlsruhes zur Autostadt? Mit Befremden verfolge ich den Ausbau von Parkflächen, z.B. Weinbrennerstr., und die stetigen Kostenerhöhungen und nutzerabschreckenden Tarife des KVV. Warum gibt es in KA keine sehr günstige Zone 1 zum Befahren der Einkaufshotspots? Ein Paar bezahlt rund 10 Euro für den Hin-und Rückweg, selbst wenn nur 2-3 Haltestellen angefahren werden. Dagegen sind dann Parkgebühren vergleichsweise billig. Es scheint, als wolle man den Innenstadtautoverkehr noch fördern. Wir brauchen ein Zukunftskonzept, das den KVV als attraktives Verkehrsmittel im Innenstadtverkehr fördert!

Rina Bond

Möchte Ihren Beitrag ergänzen: Parkflächen auf Weinbrennerstraße waren früher Fahrradwege, die schon teilweise Sanierung brauchten. Jetzt muss man mit dem Fahrrad Fahrbahn fahren, aber wenn Kriegstraße täglich morgens und abends in Stau steht, ist es meiner Erfahrung nach keine sichere Variante.

24.10.18, 09:25, Zustimmungen , 0 Kommentare

Dr. Frank Mentrup

Sehr geehrte Fragestellerinnen,

die Stadt Karlsruhe verfügt über einen leistungsstarken öffentlichen Nahverkehr und durch die sich abzeichnende Fertigstellung des Stadtbahntunnels wird die Attraktivität des Nahverkehrsangebots für die Bürger zukünftig weiter gesteigert.

Dabei bemisst sich die Attraktivität eines Nahverkehrsangebots – wie Sie es richtig dargestellt haben – nicht allein am Fahrplanangebot, sondern auch an einer nutzerfreundlichen Tarifgestaltung. Auch hier können die kommunalen Verkehrsunternehmen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis vorweisen. Regelmäßig liegt der Karlsruher Verkehrsverbund bei bundesweiten Vergleichen auf den vorderen Plätzen und zählt somit zu den günstigeren ÖPNV-Anbietern. Aktuelles Beispiel hierfür ist die bundesweite Studie eines Verbraucherportals im Auftrag von Spiegel Online, siehe http://www.spiegel.de/auto/aktuell/oepnv-preise-wo-faehrt-man-mit-bus-und-bahn-am-guenstigsten-a-1231687.html

Gerade für kurze Fahrten im Stadtgebiet bietet der KVV seit letztem Jahr mit dem eTarif ein sehr preisgünstiges Nahverkehrsangebot, bei dem sich der Preis nach der zurückgelegten Luftlinie berechnet und somit i.d.R. deutlich unter dem Preis einer normalen Einzelfahrkarte liegt. Nähere Infos hierzu: https://www.kvv.de/spezial/etarif.html

Der KVV treibt derzeit den Ausbau zu einem Mobilitätsverbund konsequent voran. Durch die Vernetzung mit Car- und Bikesharing-Anbietern sowie On-Demand-Verkehren soll der KVV-Kunde zukünftig neben Bus und Bahn auch Zugriff auf andere flexibel nutzbare Verkehrsmittel haben und erhält über eine zentrale Plattform die komplette Reisekette „Informieren – Buchen – Fahren – Bezahlen“ aus einer Hand. Auch dies wird zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung des ÖPNV in unserer Stadt und Region führen.

Bei dem aufgegebenen Radweg in der Weinbrennerstraße handelt es sich um einen nicht benutzungspflichtigen Radweg. Da die Weinbrennerstraße in einer Tempo-30-Zone liegt, findet der Radverkehr auf der Straße statt und es gibt kein gesondertes Angebot für Rad fahrende.

Die Veränderungen betreffen nicht nur den von Ihnen genannten Bereich. Der Rad fahrende wird von Osten kommend direkt nach der Schillerstaße auf die Fahrbahn der Weinbrennerstraße geführt, auch hier wurde der andere Radweg aufgegeben. Die Umbauten hierzu sind fast abgeschlossen. Ab der Körnerstraße bis zum Yorkplatz wurde diese Veränderung auch zu Gunsten von Stellplätzen im öffentlichen Raum getroffen. Radständer werden hier in den nächsten Wochen auch noch aufgestellt. In der Weinbrennerstraße konnte durch die Maßnahme eine erhebliche Anzahl an Stellplätzen geschaffen werden, die als Alternativflächen für die umliegenden Straßen dient, in denen durch die Umsetzung des Projektes „Faires Parken in Karlsruhe“ öffentliche Stellplätze entfallen mussten. Am anderen Ende der Weinbrennerstraße, kurz vor dem Entenfang, wird der Straßenquerschnitt nach Fertigstellung des Bürgerzentrums Mühlburg verändert und der Radverkehr wird auch hier zukünftig auf der Straße stattfinden.

Warum das Ganze? In der Weinbrennerstraße gibt es an den Kreuzungen immer wieder Konflikte zwischen Autofahrern und Radfahrern, im weiteren Verlauf Richtung Entenfang sogar einen Unfallschwerpunkt. Rad fahrende benutzten sowohl die Fahrbahn, wie auch den nicht benutzungspflichtigen Radweg, dies führt häufig für alle Verkehrsteilnehmer zu unsicheren Situationen. Die Stadtverwaltung gestaltet in solchen Fällen, wo möglich, solche Querschnitte um. Durch die Aufgabe des nicht benutzungspflichtigen Radwegs und der Verlegung des Radverkehrs auf die Straße kann die Unfalllage verringert werden. In der Regel wird auch das Geschwindigkeitsniveau der Autos niedriger. Die Maßnahme trägt zur Sicherheit der Radfahrer bei, da so die Sichtbarkeit an Einfahrten und Knotenpunkten erhöht wird.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Frank Mentrup

08.11.18, 10:07, Zustimmungen , 0 Kommentare

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