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Ihr direkter Draht zum OB

Information und Austausch

ThemaVerwaltung
ZeitraumFortlaufend
Zielgruppealle Einwohnerinnen und Einwohner

informelle Beteiligunginformelle Beteiligung
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Phase 1

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Ihre Frage an Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup:

Grüne Welle für Berufsfeuerwehr in Karlsruhe notwendig!
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
mit dem Neubau der Hauptwache erhält die Berufsfeuerwehr die notwendige moderne Ausstattung, aber sie bekommt auch Probleme bei Einsatzfahrten.
Bisher fuhr die Berufsfeuerwehr bei Einsätzen in Durlach-Aue und den Höhenstadtteilen über die Beiertheimer Allee und die Südtangente an. Bei Einsätzen in Rintheim, der Oststadt oder Durlach fuhr man zu Hauptverkehrszeiten auch über die Kapellenstraße und die Durlacher Allee an.
Bei Einsätzen auf diesen Routen konnte der Kfz-Verkehr Notfallgassen bilden oder genügend Platz zur Durchfahrt lassen. Mit dem Umzug in die neue Branddirektion in der Wolfartsweierer Straße ändert sich die Situation grundlegend. Zwar wird der gesamte Verkehr am Knoten Ostring/Wolfartsweierer Straße im Alarmfall per Ampelregelung gestoppt, damit die Feuerwehr ausfahren kann. Danach gibt es jedoch Probleme.
Beim täglichen Berufsverkehr und bei Staus auf der Autobahn kann man es beobachten. Auf dem Ostring staut es sich oft von der Durlacher Allee bis kurz vor die Wolfartsweierer Straße zurück und über die Wolfartsweierer Brücke gibt es in Richtung Südtangente öfters Staus.
Der Ostring ist so schmal, dass die dort im Stau stehenden Kfz auf der Fahrbahn keine Rettungsgasse bilden können. Daneben sind, für Außerortsstraßen total unüblich, auf beiden Seiten durchgehend hohe Bordsteine angebracht. Soll der PKW-Fahrer auf diese fahren damit die Feuerwehr durchkommt und dabei sein Fahrzeug beschädigen. Wer zahlt ihm dann denn Schaden? Eine Ankeilung der Bordsteine (wie beim Gehwegparken) geht auch nicht, da die Fahrbahn insgesamt dafür nicht breit genug ist.
Beim Rückstau auf der Wolfartsweierer Brücke gibt es gar keine Ausweichmöglichkeiten, da sich der Verkehr in beiden Richtungen staut.
Als einzige Möglichkeit für ein einigermaßen zügiges Anfahren besteht aus meiner Sicht in der Planung einer grünen Welle bei Alarmeinsätzen, die in Richtung Durlacher Allee oder Wolfartsweierer Brücke gehen. Diese müsste mit der Alarmauslösung aktiviert werden, damit der Verkehr durch Dauergrün bis einschließlich der Gerwigstraße bzw. Weinweg oder über die Wolfartsweierer Brücke bis über die Kreuzung Ottostr. Abfließt. Dies würde für die Feuerwehrfahrzeuge die notwendigen schnellen Alarmanfahrt ermöglichen.
Bisher hat sich die Stadt Karlsruhe zum Thema „Grüne Welle“ für die Feuerwehr, die bereits in der Presse für andere Städte angesprochen war, sehr zurückhaltend geäußert.
Da hier eine längere Vorplanungsphase für die Ampelschaltungen notwendig wird, muss die Thematik rechtzeitig vor dem Umzug angegangen werden.
Wie sieht die Stadtverwaltung die Situation?
Mit freundlichen Grüßen
Carlo Rabe

Dr. Frank Mentrup

Sehr geehrter Herr Rabe,

vielen Dank für Ihre Anregung bezüglich einer Grünen Welle für die Feuerwehr.
Mit dem Bau der neuen, modernen Feuerwache in der Wolfartsweierer Straße können die östlich gelegenen Stadtteile deutlich besser erreicht werden als von der noch in Betrieb befindlichen Wache in der Ritterstraße. Damit der neue Standort seine verkehrsgünstige Lage auch entfalten kann, ist es nötig, die Einsatzfahrzeuge beschleunigt über die Lichtsignalanlagen zu leiten. Hierfür wird das vor einiger Zeit ins Leben gerufene Feuerwehrbeschleunigungsprogramm auch auf den unmittelbaren und erweiterten Bereich der neuen Feuerwache ausgerollt. So wird im Falle einer Alarmausfahrt nicht nur die Lichtsignalanlage Wolfartsweierer Straße/Ostring beeinflusst, sondern auch die Nachbarsignalanlagen. Eine Herausforderung stellt insbesondere die Sicherstellung eines möglichst schnellen Passierens der Wolfartsweierer Brücke dar, die vor allem nachmittags oftmals komplett mit Kraftfahrzeugverkehr belegt ist. Das Tiefbauamt und die Branddirektion sind diesbezüglich in Kontakt und haben ein Konzept entwickelt, das diese Strecke bestmöglich im Sinne der Feuerwehren beeinflussen soll.

Die Ludwig-Erhard-Allee sowie die Streckenzüge Ostring, Durlacher Allee und Gerwigstraße werden beziehungsweise sind für die Feuerwehren optimiert. Übrigens werden bereits heute Signalanlagen für die Feuerwehren beeinflusst, so zum Beispiel am Albtalbahnhof (Wache Ritterstraße) oder auch am Knotenpunkt Honsellstraße/Starckstraße (Westwache).

Die Beeinflussung erfolgt ähnlich wie die Busbeschleunigung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH über ein Funktelegrammsystem. Hierfür wurde ein Teil der Feuerwehren mit einem Bordcomputer ausgestattet, der entsprechende Telegramme bei Erreichen von definierten Standorten aussendet, die von den Steuergeräten der Signalanlagen empfangen und weiterverarbeitet werden. Selbstverständlich haben die Funktelegramme der Feuerwehren eine höhere Priorität als die Telegramme der Busse.

Gesonderte Signale für die Feuerwehren werden an den Signalanlagen nicht montiert. Auch diese Festlegung ist Bestandteil des mit der Branddirektion ausgearbeiteten Systems.
Für Rückfragen stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Tiefbauamtes unter verkehrstechnik@tba.karlsruhe.de sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Frank Mentrup

25.05.20, 10:42, Zustimmungen , 0 Kommentare

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