informelle Beteiligung offen

IQ-Leitprojekt "Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt" (ÖRMI)

Für das nach Fertig­stel­lung der Kombi­lö­sung "neue Gesicht" der Innenstadt soll ein Konzept für die Ausge­stal­tung der öffent­li­chen Räume und der Mobilität in der City entstehen.

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ThemaVerkehr und Mobilität,Stadtplanung und Bauen
Zeitraum24.09.2020 bis vrs. Ende 2022
ZielgruppeAlle interessierten Bürgerinnen und Bürger
StadtteilInnenstadt-Ost, Innenstadt-West

IQ-Leitpro­jekt "Öffentlicher Raum und Mobilität Innenstadt" (ÖRMI)

Für das nach Fertig­stel­lung der Kombi­lö­sung "neue Gesicht" der In­nen­stadt soll ein Konzept für die Ausge­stal­tung der öf­fent­li­chen Räume und der Mobilität in der City entstehen. Dies zu entwickeln, ist das Ziel des IQ-Leitpro­jekts Öffent­li­cher Raum und Mobilität Innenstadt (ÖRMI).

Wesent­li­che Impulse dafür verspricht sich die Stadt von einer hoch­ka­rä­ti­gen Büroge­mein­schaft, die sie Anfang August damit ­be­auf­tragte, sowohl alle bisherigen Einzel­kon­zepte der In­nen­stadt zusam­men­zu­füh­ren, als auch innovative und nachhal­ti­ge ­Lö­sun­gen zu entwickeln. Die Büroge­mein­schaft besteht aus den drei namhaften Planungs­bü­ros Gehl (Kopen­ha­gen, Stadt­pla­nung und Strategie), Argus (Hamburg, Verkehrs­pla­nung) und Weeber+­Part­ner (Stutt­gart, Betei­li­gung). Die Feder­füh­rung dabei hat Gehl. Das in­ter­na­tio­nal anerkannte Büro steht dafür, bei seinen Konzep­ten das öffent­li­che Leben und den mensch­li­chen Maßstab in den Mit­tel­punkt zu rücken.

In enger Zusam­men­ar­beit mit der Verwaltung sowie unter ­Be­tei­li­gung der Öffent­lich­keit soll die Büroge­mein­schaft ­Lö­sun­gen für alle Verkehrs­ar­ten und anstehende Mobili­täts­fra­gen ­so­wie für die Nutzung des öffent­li­chen Raums im Un­ter­su­chungs­ge­biet (räumliche Abgrenzung siehe Skizze) aus der Per­spek­tive der davon betrof­fe­nen Menschen erarbeiten. Der Fokus soll auf Aufent­halts- und Lebens­qua­li­tät liegen: Die Themen Par­ken, Belie­fe­rung, autofreie Innenstadt, Rad- und Fußver­kehr wer­den über die Fortfüh­rung des Plätze- und Höfekon­zepts von 2003 sowie auf der Basis von Überle­gun­gen zu Hierar­chien darin in­te­griert betrachtet.

Räumliche Abgrenzung Plangebiet
Räumliche Abgrenzung Plangebiet

 

Die Bearbei­tung durch die Büros soll etwa eineinhalb Jahre dau­ern. Um erste Ideen und Überle­gun­gen noch während der Lauf­zeit erproben zu können, wird es im Jahr 2021 Pilotprojekte im öffent­li­chen Raum geben. Politik und Öf­fent­lich­keit werden in die Erarbei­tung einbezogen.

Hintergrund

Das Aufga­ben­feld "Zukunft Innen­stadt" ist eines von sechs IQ-Korri­dort­he­men der Stadt­ver­wal­tung. Dies hat das Ziel, die Karls­ru­her Innenstadt in ihrer unver­wech­sel­ba­ren Identität - auch mit Blick auf das sich abzeich­nende Ende ­Bau­stel­len-Situation - in ihren unter­schied­li­chen Quali­tä­ten wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Das dem Korri­dort­hema zugeord­ne­te IQ-Leitpro­jekt Öffent­li­cher Raum und Mobilität der Innen­stadt­ (ÖR­MI) will hier einen besonderen Beitrag für das öffent­li­che Le­ben in der City leisten.

Nachdem die Fertig­stel­lung der Kombi­lö­sung in Sicht ist und be­reits viele Einzel­bau­steine zur Entwick­lung der Innen­stadt­ ­aus­ge­ar­bei­tet wurden, nutzt jetzt die Verwaltung die Dynamik des Bau­fort­schritts und geht die nächsten Schritte im Leitpro­jek­t ÖRMI. Bei denen will die Stadt Umset­zungs­mög­lich­kei­ten für eine ­zu­kunfts­ge­wandte Innenstadt ausar­bei­ten und reali­sie­ren, alle ­Mo­bi­li­täts­for­men und -arten einbe­zie­hen und darüber hinaus auch die Erwar­tun­gen an eine zeitgemäße, moderne City als Zentrum ei­ner ganzen Region berück­sich­ti­gen.

Phase 5beendet

Reallabore "Platz für mehr"

23.05.2022 bis 30.11.2022

Mithilfe zweier Reallabore wurden von Mai-Oktober in einem experimentellen Setting neue Mobilitätspraktiken, Nutzungsszenarien und die Neuverteilung des Straßenraums erprobt. Unter dem Motto "Platz für mehr" konnte man in den letzten 6 Monaten erst im Passagehof (23. Mai - 18. Juli) und zuletzt in der Karlstraße (18. Juli - 31. Oktober) erleben, wie Mobilität, Klimaschutz und öffentliches Leben gemeinschaftlich gestaltet werden. Weitere Infos unter: www.karlsruhe.de/platzfuermehr

Jetzt geht es an die Auswertung: Was hat gut funktioniert? Was weniger gut?

Für die Auswertung wurden und werden unterschiedliche Daten gesammelt. Es wurden Verkehrszählungen in und um das Reallaborgebiet, sowie Aufenthaltserhebungen, Passant*innenbefragungen und Abstimmungen über Feedbacktafeln vor Ort durchgeführt. Gewerbetreibende und Anwohner*innen im und um das Reallabor Karlstraße erhalten in den nächsten Wochen außerdem die Möglichkeit, Rückmeldung über einen standardisierten Fragenbogen zu geben.

Wer darüber hinaus noch Lob oder konstruktive Kritik teilen möchte, kann dies noch bis zum 30. November 2022 über den untenstehenden Fragebogen tun.

Alle bei uns eingegangenen Rückmeldungen werden gesammelt und sortiert. Danach wird evaluiert. Die Ergebnisse sollen im kommenden Jahr mit einer Empfehlung dem Gemeinderat vorgestellt werden.

 

Feedback zum Reallabor Karlstraße

Ich...

Kontakt

Stadt­pla­nungs­amt
Bereich Generalplanung und Stadtsanierung
Lammstraße 7
76133 Karlsruhe

Telefon 0721 133-6111
E-Mail: bereich.gs@stpla.karlsru​he.de ​